Willkommen bei der Schweizerischen Greina-Stiftung

Die SGS bestreitet, dass das nun vom Bundesgericht verhinderte KWO-Projekt einen spürbaren Beitrag für die Energiewende und das Pariser Klimaabkommen erbracht hätte; im Gegenteil: Die Wasserkraft ist zu über 95% ausgebaut. Mitte April 2019 bestätigten Bundesamt für Energie (BFE) und Bundesrat, dass die Schweizer Dächer und Fassaden über ein Solarstrompotential von 67 TWh/a verfügen. Das ist über 3300 Mal mehr einheimischer Strom.

Günstiger Solarstrom, anstatt leere Flüsse
Seit 141 Jahren nutzt die Schweiz Wasserkraft zur Stromerzeugung. Heute sind über 95% der Wasserkraft ausgebaut. Laut Energiegesetz Art. 2 Abs. 2 EnG soll die Wasserkraft bis 2037 total 37,4 TWh/a produzieren. Sie produziert bereits heute (2015-2019) mit durchschnittlich 38,1 TWh/a 2% mehr. Damit entfällt das öffentliche Interesse, weitere Kleinwasserkraftwerke (KWKW) mit Förderbeiträgen von 200%-400% der Bauinvestitionen zu unterstützen und die Biodiversität zu zerstören. 

Solarstrom, umweltverträglich und günstig
Seit 141 Jahren nutzt die Schweiz Wasserkraft zur Stromerzeugung. Heute sind 95% der Wasserkraft ausgebaut, Stand Januar 2020 sind das 674 Wasserkraftwerke mit einer installierten Leistung grösser als 0,3 MW. Deren durchschnittliche Erzeugung liegt bei rund 36,5 TWh/a, was einem Anteil von 57% der Stromerzeugung entspricht. Mit dieser intensiven Nutzung wurden die Ökosysteme der meisten Schweizer Gewässer stark beeinträchtigt, viele Tier- und Pflanzenarten sind bereits ausgestorben oder stehen kurz davor. 

Solarstromüberschuss statt Landschaftszerstörung
Gewässer prägen unser Landschaftsbild. Sie sind enorm wichtig für die Biodiversität. In der Schweiz wurden sie in den letzten 100 Jahren zunehmend verbaut und begradigt. Zahlreiche Wasserkraftwerke nutzen das Wasser zur Stromproduktion bis auf den letzten Tropfen. Die Wasserkraft ist zu 95% ausgeschöpft. Sie deckt rund 57% des Strombedarfs. Trotzdem sind noch 400 neue Kleinwasserkraftwerke (KWKW) geplant anstatt gebäudeintegrierte Solaranlagen zu bauen, welche laut Bundesrat rund 67 TWh zu 3 Rp./kWh produzieren können.

Ökologische Bauinvestitionen
Die Corona Krise hat das Bewusstsein für die Problematik des Klimawandels etwas verdrängt. Gleichzeitig ist uns vor Augen geführt worden, wie anfällig unsere Wirtschaft auf solche eine Krise ist. Umso mehr gilt es nun neue Wege zu finden, die unsere Wirtschaft stärken und unsere ökologischen Ressourcen schonen. Die Schweiz verfügt über ein Energiepotential von 157 TWh/a allein im Gebäudebereich. Anstelle jährlich über 10 Mrd. Fr. für fossile Energie ins Ausland zu überweisen, sollten wir in unseren Gebäudepark investieren. So stärken wir die Wertschöpfung in der Schweiz, sichern die Energieunabhängigkeit und ermöglichen genügend Restwasser für unsere Gewässer.