Willkommen bei der Schweizerischen Greina-Stiftung

Nach dem Reaktorunfall von Fukushima beschloss der Bundesrat 2011 aus der Atomenergie auszusteigen. Die Energiestrategie 2050 des Bundes sieht vor, vor allem mit der Wasserkraft den Atomstrom zu substituieren. Obwohl 95% unserer nutzbaren Gewässer verbaut sind, soll die „Zitrone“ noch weiter ausgepresst werden. Die Sanierung bestehender Kraftwerke ist vernünftig und notwendig, um bei allen Flüssen und Bächen „angemessene Restwassermengen“ zu sichern.

Der Alpenrhein fliesst auf rund 90 km vom Zusammenfluss des Vorder- und Hinterrheins bei Reichenau-Tamins bis zum Bodensee. Von den einst 30 verschiedenen darin lebenden Fischarten sind heute bereits 14 ausgestorben, weitere 10 Arten sind sehr selten geworden oder im Begriff auszusterben. Gemäss Schätzungen konnten Mitte des 19. Jahrhunderts ca. 250 kg Fisch pro Hektare gefangen werden, heute sind es noch 10 kg.

Das Jahr 2018 verspricht energiepolitisch brisant zu werden. Nachdem die Energiestrategie 2050 durch das Volk angenommen wurde, stehen nun verstärkt die einzelnen Massnahmen im Fokus. Schafft es die Schweiz neue Wege einzuschlagen und sinnvolle Alternativen zu finden, um die künftige Energieversorgung sicherzustellen? Oder verfallen wir wieder in alte Denkmuster und Lösungsversuche, die zum Scheitern verurteilt sind?

Das neue Jahr verspricht energiepolitisch brisant zu werden. Nachdem die
Energiestrategie 2050 durch das Volk angenommen wurde, stehen nun
verstärkt die einzelnen Massnahmen im Fokus. Schafft es die Schweiz
neue Wege einzuschlagen und sinnvolle Alternativen zu finden, um die
künftige Energieversorgung sicherzustellen? Oder verfallen wir wieder in
alte Denkmuster und Lösungsversuche, die zum Scheitern verurteilt sind?

Mit dem Inkrafttreten des Gewässerschutzgesetzes am 01.11.1992 entstand in der Schweiz die Verpflichtung bei neuen Wasserkraftanlagen Restwasser in den Flüssen und Bächen fliessen zu lassen. Die bis dahin erteilten Konzessionen schrieben in der Regel  keine oder ungenügende Restwassermengen vor.